Chronologie der Krise

Wie aus einer Immobilienblase eine Weltwirtschaftskrise wurde…

Europa: Euro verliert weiter an Wert…

Posted by hw71 - 13. Mai 2010


Nach einem kurzem Verschnaufer rennen die Börsenkurse als ob’s kein „morgen“ gäbe – aber dem Euro scheint wohl dauerhaft die Luft ausgegangen zu sein: in nachfolgendem Artikel von vorgestern wird noch von einem Kurs von 1,2702 Dollar geredet – heute allerdings ist der Euro schon auf 1,2584 Dollar gesunken. Nachfolgend ein aktueller Chart – man muss schon genau hinschauen, um die kurze Erholung durch das jüngste Rettungspaket zu sehen. Soviel zum Thema „Wir wollen mit dem Hilfspaket unsere Währung stabilisieren“…

Hier der angesprochene Chart EUR/USD von Stand 13.05.2010, 19:50 Uhr:

1-Monats-Verlauf Euro in US-Dollar (klicken für größere Darstellung)

Und hier ein Text dazu – gefunden bei manager-magazin.de:

11.05.2010

Trotz Rettungspaket

Euro verliert weiter an Wert

Das 750-Milliarden-Euro-Rettungspaket für die europäische Währungsunion hat den Wertverfall des Euro nur wenige Stunden aufgehalten. Die Zweifel wachsen, ob es verschuldeten EU-Staaten wie Griechenland gelingt, ihre Haushaltsdefizite tatsächlich abzubauen.

Frankfurt am Main – Der Kurs des Euro Chart zeigen hat nicht nachhaltig vom Rettungspaket der EU profitiert. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Dienstagnachmittag mit 1,2702 Dollar gehandelt.

Nach der Ankündigung der Rettungsmaßnahmen von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) war der Euro am Montag zeitweise auf fast 1,31 Dollar geklettert, gab aber im Tagesverlauf seine Gewinne ab. Die EZB hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,2698 (Montag: 1,2969) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7875 (0,7711) Euro.

„Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone ist weiterhin vorhanden“, sagte Thomas Amend, Devisenexperte beim Bankhaus HSBC Trinkaus. Durch das Rettungspaket sei den betreffenden Ländern aber Luft verschafft worden.

Entscheidend sei, ob es den hochverschuldeten Ländern tatsächlich gelinge, ihre Haushaltsdefizite zu reduzieren. So wird in Griechenland Ende Mai eine Überprüfung der Haushaltszahlen durch die EU erfolgen.

Marktteilnehmer sehen laut Amend die Käufe von Staatsanleihen durch die EZB als Belastungsfaktor für den Euro. Die Ankündigung der EZB, eine Ausweitung der Geldmenge zu verhindern, habe den Markt nicht beruhigt, sagte Amend. Die EZB müsse die Märkte überzeugen, dass sie tatsächlich die zusätzliche Liquidität wieder einsammelt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85960 (0,86405) britische Pfund, 117,38 (120,97) japanische Yen und 1,4095 (1,4248) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold Chart zeigen wurde in London am Nachmittag mit 1222,50 (1196,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 30.894,10 (29 693,30) Euro.

manager magazin mit Material von dpa

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