Chronologie der Krise

Wie aus einer Immobilienblase eine Weltwirtschaftskrise wurde…

Griechenland: Erste Zahlung aus dem Rettungspaket beantragt

Posted by hw71 - 11. Mai 2010


Die Auszahlung müsse „sofort“ erfolgen – „vielleicht schon innerhalb des Tages“… Soso… War es das, worüber Merkel am Wochenende noch eilig reden wollte? Gefunden bei manager-magazin.de:

11.05.2010

Schuldenhilfe

Griechenland beantragt erste Zahlung

Griechenland will bei der EU und dem IWF eine erste Auszahlung aus dem Hilfspaket beantragen. Wie am Dienstag aus dem Finanzministerium in Athen verlautete, handelt es sich um eine Summe von 20 Milliarden Euro. Der IWF fordert die Euro-Länder indes zu mehr Haushaltsdisziplin auf.

Athen – Griechenland will bei der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) eine erste Auszahlung aus dem Hilfspaket beantragen. Wie am Dienstag aus dem Finanzministerium in Athen verlautete, handelt es sich um eine Summe von 20 Milliarden Euro. EU und IWF hatten Athen Kredite von bis zu 45 Milliarden Euro allein für dieses Jahr zugesagt.

Die Auszahlung müsse „sofort erfolgen, vielleicht schon innerhalb des Tages“, hieß es.

Griechenland ist hoch verschuldet und hat nach der mehrfachen Abwertung seiner Kreditwürdigkeit Probleme, neues Geld an internationalen Finanzmärkten zu leihen. EU und IWF hatten Athen Kredite von bis zu 45 Milliarden Euro allein für dieses Jahr zugesagt, innerhalb von drei Jahren sollen bis zu 110 Milliarden Euro fließen können. Bei der ersten Auszahlung sollen laut Athen 14,5 Milliarden Euro von den Euro-Staaten kommen, 5,5 Milliarden Euro vom IWF.

Der IWF hat indes die Euro-Länder aufgefordert, Mängel in ihrem Finanzsystem zu beheben und mehr Haushaltsdisziplin zu zeigen. „Die Griechenland-Krise erinnert kraftvoll an schon lange bestehende Lücken in der Finanzarchitektur der Euro-Zone“, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten IWF-Bericht zur wirtschaftlichen Lage in Europa. Zur Beseitigung dieser Lücken bedürfe es einer substanziellen Stärkung der Finanzdisziplin in guten Zeiten und neuer Mechanismen zur Krisenbekämpfung. Auf dem Weg zurück zur Konsolidierung könnten bestehende Instrumente wie Defizitverfahren und der Stabilitäts- und Wachstumspakt generell hilfreich sein.

Beim notwendigen allmählichen Ausstieg aus den teuren Konjunktur- und großzügigen geldpolitischen Programmen mahnte der IWF eine enge und abgestimmte Abstimmung unter den Ländern der Europäischen Union und namentlich der Euro-Zone an.

Es gebe in dieser Region vielfältige Übersprungseffekte zwischen Politikbereichen und Ländern. Dabei würde eine Lösung der noch bestehenden Probleme im europäischen Bankenbereich helfen, bei den Kreditkonditionen wieder zu einer Normalisierung zu kommen und zu einem Ausstieg aus den finanzpolitischen Krisenmaßnahmen zu kommen.

manager magazin mit Material von afp

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