Chronologie der Krise

Wie aus einer Immobilienblase eine Weltwirtschaftskrise wurde…

Deutschland: Koenig & Bauer streicht weitere Jobs

Posted by hw71 - 26. März 2010


Siehe auch „Deutschland: Koenig & Bauer streicht weitere Stellen…“ von Juli 2009… Gefunden bei mainpost.de:

WÜRZBURG/TRENNFELD

Koenig & Bauer streicht weitere 300 Stellen

Nur noch 6000 Mitarbeiter insgesamt

Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer (KBA) will trotz seiner Rückkehr in die Gewinnzone weitere Stellen abbauen – insgesamt 300 in Würzburg und Trennfeld (Kreis Main-Spessart).

Die Konsolidierung solle in den kommenden Monaten abgeschlossen werden, teilte das Unternehmen am Freitag in Würzburg mit. Die Maßnahmen treffen auch die Mitarbeiter: Ihre Zahl soll von derzeit 6700 auf rund 6000 sinken, wie Marketingleiter Klaus Schmidt sagte.

„Wir werden an den Standorten Würzburg und Trennfeld nochmal 300 Leute abbauen“, erläuterte Schmidt. „Das werden nicht nur Kündigungen sein.“ Auch Altersteilzeit oder Jobsharing kämen zum Tragen.

400 weitere Betroffene stünden derzeit noch in der Mitarbeiterstatistik, hätten ihre Kündigung aber bereits im vergangenen Jahr erhalten. Seit 2008 hat das Unternehmen weit über 1000 Stellen gestrichen.

Die am Freitag vorgelegte Jahresbilanz bestätigte den positiven Trend der vorläufigen Geschäftszahlen: Zwar sank der Konzernumsatz 2009 kräftig um 31 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Doch aufgrund eines massiven Kostensenkungsprogramms stand unterm Strich ein Überschuss von 6,6 Millionen Euro – im Vorjahr hatte KBA noch einen Verlust von 101 Millionen Euro eingefahren.

Im operativen Geschäft verzeichnete der Konzern 2009 einen Ertrag von 8,7 Millionen Euro, nach einem Betriebsergebnis von minus 79,9 Millionen Euro im Jahr 2008. Damit sei das im S-Dax notierte Unternehmen unter den großen Druckmaschinenhersteller weltweit wohl der einzige, der im Krisenjahr schwarze Zahlen geschrieben habe, hieß es.

Im laufenden Jahr rechnet der Konzern mit einem leichtem Wachstum und einem positiven Ergebnis. „Eine genauere Prognose halten wir erst im weiteren Jahresverlauf für zweckmäßig“, schränkte Vorstandschef Helge Hansen ein.

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