Chronologie der Krise

Wie aus einer Immobilienblase eine Weltwirtschaftskrise wurde…

Deutschland: „Robuster“ Arbeitsmarkt trotz Wirtschaftskrise

Posted by hw71 - 1. Dezember 2009


Klasse Jubelmeldung – am Ende des Artikels wird dann gesagt, dass im September 1,056 Millionen(!) Menschen in Kurzarbeit waren – und davon viele mit „Kurzarbeit = 0“ und anschließender Überführung in eine Transfergesellschaft. Auch die tauchen dann nicht mehr in der Statistik auf – aber hauptsache der Arbeitsmarkt ist „robust“, gelle? Warum die Aussagekraft der Arbeitslosenstatistik mittlerweile gegen „0“ geht, steht z.B. hier: „Deutschland: Die verlogenste amtliche deutsche Statistik„.

Gefunden bei sueddeutsche.de:

Robuster Arbeitsmarkt

Weniger Arbeitslose – trotz Wirtschaftskrise

01.12.2009, 09:57

Die Zahl der Arbeitslosen ist im November leicht zurückgegangen. Die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt sind offenbar weniger dramatisch als befürchtet.

Trotz Wirtschaftskrise ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im November erneut leicht zurückgegangen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) registrierte im vergangenen Monat 3,215 Millionen Erwerbslose, wie die Behörde am Dienstag in Nürnberg mitteilte.

Dies seien 13.000 weniger gewesen als im Oktober, aber 227.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sei im Monatsvergleich um 0,1 Punkte auf 7,6 Prozent gefallen. Der Rückgang fiel allerdings schwächer aus als in den Vorjahren. Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre war die Arbeitslosenzahl im November um 50.900 gesunken.

Auch nach rund einem Jahr Wirtschaftskrise zeige sich der Arbeitsmarkt verhältnismäßig robust, erklärte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. „Die Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit und Beschäftigung sind weit weniger dramatisch als zunächst von vielen befürchtet.“ Dazu trug auch die Kurzarbeit bei.

Die BA legte die Kurzarbeiterzahlen für das dritte Quartal vor. Im September hätten 1,056 Millionen Beschäftigte konjunkturbedingt kurzgearbeitet. Dies waren 460.000 weniger als beim Höchststand im Mai. Den Rückgang erklärte die BA mit der Urlaubszeit.

(Reuters/dpa/segi)

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