Chronologie der Krise

Wie aus einer Immobilienblase eine Weltwirtschaftskrise wurde…

Deutschland: Karstadt-Lieferanten sollen auf Geld verzichten…

Posted by hw71 - 8. Juli 2009


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Karstadt

Lieferanten sollen auf Geld verzichten

Hamburg. Karstadt-Lieferanten sollen dem „Spiegel“ zufolge auf mindestens 25 Prozent der ihnen zustehenden Gelder verzichten.

Dies gelte für alle Waren, die früher an Karstadt geliefert, aber bis zum Insolvenzantrag am 9. Juni noch nicht bezahlt waren. Das Magazin bezieht sich in seiner Meldung vom Samstag auf eine so genannte Vereinbarung zur Bildung einer Verwertungsgemeinschaft, die an die Karstadt-Lieferanten verschickt worden sei.

Nicht wenige Empfänger empfinden das 43 Seiten umfassende Fax laut „Spiegel“ als eine Art Erpressung, weil sie unbezahlte Ware erst nach der ersten Gläubigerversammlung zurückholen dürfen, die frühestens Mitte Oktober stattfindet. Um „von allen Beteiligten Schaden abzuwenden“, sollen die Lieferanten stattdessen die unbezahlte Ware in den Filialen lassen und bis zum 31. Juli einen Pool bilden. Dann sei zu erwarten, dass „wenigstens 73 bis 75 Prozent“ der Forderungen erfüllt würden, heißt es in dem Papier. Neue Ware, so Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg, werde dagegen „zu 100 Prozent bezahlt“. (afp)

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