Chronologie der Krise

Wie aus einer Immobilienblase eine Weltwirtschaftskrise wurde…

Deutschland: BayernLB-Tochter nochmal abgestuft…

Posted by hw71 - 28. Juni 2009


Auch für die BayernLB reissen die schlechten Nachrichten nicht ab. Nun wurde die österreichische Tochter Hypo Alde Adria von der Rating Agentur Moody’s von D- auf E+ abgestuft… Das einzigst Positive: viel weiter runter geht’s nimmer… 😦

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WIRTSCHAFT 09.06.2009

Schlechteres Rating für Hypo Alpe Adria

Die Ratingagentur Moody’s hat die Bewertung der Hypo Alpe Adria von D- auf E+ gesenkt, bei einem negativen Ausblick. Laut der Ratingagentur werde die Bank bis 2011 keinen Gewinn erwirtschaften.

Moody’s befürchtet, dass die Bank Auswirkungen der Krise nicht abfangen könnte.

Auswirkungen der Wirtschaftskrise

Die Einschätzung der langfristigen Schulden und Guthaben mit Baa1 sowie die Bewertung der nachrangigen Verbindlichkeiten mit Baa2 wurden bestätigt. Auch diese tragen einen negativen Ausblick. Weitere Ratings für die Töchter in Jersey und für die staatlich garantierten Verbindlichkeiten wurden ebenfalls bestätigt.

Hypo werde bis 2011 keine Gewinn erwirtschaften, begründet Moody’s die Abwertung. Die historisch niedrige Profitabilität des Instituts verhindere, dass die Auswirkungen des Wirtschaftsabschwungs aufgefangen werden könnten. Noch dazu werde sich die Krise besonders stark in den Kernmärkten der Hypo Alpe Adria in Südosteuropa auswirken.

Risikomanagement der Hypo liege laut Moody’s unter den Standards.

Bank könnte Hilfe von außen brauchen

Moody’s erwartet, dass das Risiko, dass die Bank Hilfe von außen braucht, steigen wird. Das Risikomanagement der Bank sei auch in der Vergangenheit unter den üblichen Industriestandards gelegen. Das, zusammen mit dem rasanten Anstieg der Bilanzsumme von 17,8 Mrd. Euro 2004 auf 43,3 Mrd. Euro Ende 2008, sei der Schlüssel für die aktuelle Bewertung.

Die Hypo bemühe sich um Integration in die BayernLB, habe aber eine große Lücke zu überwinden, um ihr Risikomanagement auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Daher handle es sich hier um eine langfristige Initiative, deren Erfolg nicht sicher sei.

Ministerium hat keinen Antrag erhalten

Die Hypo Group Alpe Adria hat bereits für die Bilanz 2008 einen Kapitaleinschuss von 700 Mio. Euro durch den Mehrheitseigentümer BayernLB und 900 Mio. Euro Partizipationskapital von der Republik Österreich bekommen. Die Frage, ob die Republik ein weiteres Mal bereit wäre, Kapital zur Verfügung zu stellen, stelle sich derzeit nicht, hieß es auf APA-Anfrage aus dem Finanzministerium. „An uns ist in dieser Sache niemand mit einem Antrag herangetreten“, so Ministeriumssprecher Harald Waiglein. „E“ ist die niedrigste, zu vergebende Ratingstufe, die Hypo wurde mit einem „+“ versehen.

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Eine Antwort to “Deutschland: BayernLB-Tochter nochmal abgestuft…”

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