Chronologie der Krise

Wie aus einer Immobilienblase eine Weltwirtschaftskrise wurde…

Archiv für Januar 2009

USA: Obama denkt über „Bad Bank“ nach…

Geschrieben von hw71 am 29. Januar 2009

Gefunden bei spiegel.de:

29.01.2009

FINANZKRISE

Obama erwägt billionenschwere „Bad Bank“

Es wäre die bislang umfangreichste Aktion, die eine Regierung gegen die Finanzkrise unternimmt. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ berät Barack Obama über ein neues Rettungspaket, mit dem US-Banken faule Kredite abgekauft werden sollen. Umfang: bis zu zwei Billionen Dollar.

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ING-Bank: 1 Mrd. EUR Verlust & weitere Staatshilfen notwendig…

Geschrieben von hw71 am 28. Januar 2009

Bereits im Oktober 2008 hat die niederländische Regierung der ING-Bank mit 10 Mrd. Euro unter die Arme gegriffen – nun muss der Staat nochmal ran: eine Bürgschaft über 80% der Ramschanleihen, die sich im Besitz der ING befinden, soll es nun richten. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, 7.000 Arbeitsplätze streichen zu wollen…

Gefunden bei ftd.de:

Milliardenverlust

ING-Chef Tilmant wirft hin

Er war nicht mehr zu halten: ING-Vorstand Michel Tilmant hat die Verantwortung für den Milliardenverlust bei der niederländischen Bank übernommen. Jetzt will der Konzern rund 1 Mrd. Euro einsparen – und 7000 Jobs streichen.

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Island: Kaupthing Bank Kunden um weitere 3 Monate vertröstet…

Geschrieben von hw71 am 28. Januar 2009

Related Post: „Island: Neues von der Kaupthing-Bank…

Gefunden bei ftd.de:

Polit-Probleme in Island

Kaupthing-Opfer müssen warten

von Karsten Röbisch

Die rund 30.800 deutschen Kunden der gestrauchelten isländischen Bank Kaupthing brauchen noch Geduld. Das isländische Wirtschaftsministerium verlängerte die Frist zur Bedienung der Ansprüche um weitere drei Monate.

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Japan: Regierung stützt Firmen außerhalb des Bankensektors…

Geschrieben von hw71 am 28. Januar 2009

Gefunden bei fr-online.de:

Tokio stützt Firmen

Staatliche Entwicklungsbank beteiligt sich

VON MARTIN FRITZ

Tokio. Die japanische Regierung will jetzt auch Unternehmen außerhalb des Bankensektors mit Kapitalspritzen vor dem Zusammenbruch schützen. Dafür sollen nach Angaben des Handelsministeriums bis zu 1,5 Billionen Yen (12,7 Milliarden Euro) bereitstehen. Der Vorschlag soll im Februar ins Kabinett kommen.

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England: Bankensystem stand im Oktober vor Zusammenbruch…

Geschrieben von hw71 am 27. Januar 2009

Laut nachfolgendem Bericht aus der „Mail on Sunday“ war das englische Bankensystem am 10. Oktober 2008 nur wenige Stunden von einem Zusammenbruch entfernt – mit allem was dazugehört: Bankenschließung, Abschalten der Online-Zugänge etc. Hintergrund waren angeblich Abbuchungen von „großen Adressen“, die sogar bereit waren, „Strafen“ (im Text: „pay penalties“ – also vermutlich Vorfälligkeitsentschädigungen?!) zu zahlen, um an ihre Kohle zu kommen. Und sowohl die Royal Bank of Scotland als auch die HBOS standen kurz vorm Zusammenbruch.

Das erinnert mich an den Artikel von der ARD im Jahresrückblick 2008, in dem ja sowas ähnliches auch vom deutschen Bankensystem berichtet wurde: Deutschland: Geldmarkt stand im Oktober vor dem Zusammenbruch…

Gefunden bei mailonsunday.co.uk:

Revealed: Day the banks were just three hours from collapse

By Glen Owen
Last updated at 11:21 PM on 24th January 2009

Britain was just three hours away from going bust last year after a secret run on the banks, one of Gordon Brown’s Ministers has revealed.

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England beginnt mit Kauf von Unternehmensanleihen…

Geschrieben von hw71 am 27. Januar 2009

Gefunden bei nzz.ch:

26. Januar 2009, Neue Zürcher Zeitung
Eurobondmarkt

Briten erwägen quantitative Lockerung

Neue Diskussion um Zahlungsausfall bei Staaten

Die schwere Wirtschaftskrise macht den Einsatz unkonventioneller Mittel zunehmend konventionell. Die Bank of England richtet sich darauf ein, den USA mit einer sogenannt quantitativen Lockerung der Geldpolitik zu folgen. Sie erwägt, die Geldmenge über den Kauf von Wertpapieren auszuweiten. Notenbankchef Mervyn King bezeichnete dies in der vergangenen Woche als konventionell unkonventionelle Geldpolitik.

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Deutschland: Auktionsergebnis 12-Monats BuBills

Geschrieben von hw71 am 26. Januar 2009

Dieser Artikel ist eine Fortsetzung der früheren Posts zu den Auktionsergebnissen des  Bunds in 2009. Dort wird auch erklärt, warum ich die Auktionen aktuell so genau verfolge…

Heute standen 12-Monats BuBills auf dem Auktionsplan:

  • Steinbrück wollte 5 Mrd. EUR einnehmen
  • Geboten wurden vom Markt zwar 11,679 Mrd. EUR
  • Zugeteilt wurden allerdings nur 2,717 Mrd. EUR

=> macht eine Zuteilungsquote von etwas mehr als 54%!

Hier das Ergebnis im Detail:

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Versicherungsbranche: Anleger fürchten Milliardenlöcher

Geschrieben von hw71 am 26. Januar 2009

Gefunden bei handelsblatt.com:

26.01.2009 , 07:39 Uhr
Finanzkrise

Anleger fürchten Milliardenlöcher bei Versicherungen

von Thomas Schmitt

Lange Zeit galten Versicherungsaktien in der Finanzkrise als die besseren Finanzwerte. Doch damit ist jetzt Schluss: Kursbeinbrüche beim Rückversicherer Swiss Re und der amerikanischen Aflac zeigen, dass jetzt auch bei Aktionären von Versicherern die Angst umgeht. Die Anleiheninvestmens der Konzerne könnte sich als immense Last erweisen.

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Deutschland: Ausmaß der Finanzkrise erschreckt Bundesbank-Chef

Geschrieben von hw71 am 26. Januar 2009

Es ist erschreckend, solche Worte von einer Person in dieser Position zu hören. Nicht wegen der Aussage an sich, sondern weil es nur zwei Möglichkeiten gibt: entweder der Mann ist wirklich so überrascht, wie er tut (dann gehört er nicht auf so einen Posten) oder aber er lügt, was das Zeug hält (von wegen „Abschwung stärker als erwartet„). Welche Alternative ist „besser“?

Gefunden bei welt.de:

Bundesbank-Chef

Ausmaß der Finanzkrise erschreckt Weber

25. Januar 2009, 15:27 Uhr

Das wahre Ausmaß der weltweiten Rezession ist nach Ansicht von Bundesbank-Chef Axel Weber noch immer nicht absehbar. „Es macht mir Sorge, dass es noch nicht gelungen ist, die Krise an den Finanzmärkten einzudämmen“, sagte Weber. Der Abschwung ist viel stärker als erwartet.

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Ford-Chef: 27 Millionen Autos zu viel auf dem Markt

Geschrieben von hw71 am 26. Januar 2009

Ein Interview mit dem Chef von Ford-Deutschland – gefunden bei handelsblatt.com:

23.01.2009
Interview mit Bernhard Mattes

Ford-Chef: 27 Millionen Autos zu viel auf dem Markt

von Daniel Goffart und Carsten Herz

Es ist eine gigantische Zahl und ein Symbol für die Krise der Autoindustrie: Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes warnt davor, dass die Überkapazitäten auf dem Automarkt schon in naher Zukunft auf bis zu 27 Millionen Autos ansteigen. Er schließt nicht aus, dass auch der Kölner Autohersteller noch auf Kurzarbeit gehen muss. Den Weg von Opel will Mattes hingegen nicht beschreiten. Er hat andere Pläne.

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